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Mitte der 70er Jahre

wurden in Berlin und Köln die ersten Frauenhaus eröffnet. Seitdem sind viele weitere Einrichtungen wie Frauenberatungsstellen und Frauen – Notrufe entstanden, die in enger Kooperation miteinander verbunden sind.

Etwa 350 Frauenhäuser

gibt es inzwischen in Deutschland. Sie haben mit ihrer Arbeit entscheidend dazu beigetragen, dass das Ausmaß der Gewalt im Zusammenleben von Frauen und Männern bekannt geworden ist.

Das Team des Frauenhauses Göttingen e.V.

besteht aus Pädagoginnen und Sozialpädagoginnen in Teilzeitbeschäftigung mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen. Die Mitarbeiterinnen besuchen regelmäßig Fortbildungen und nehmen an Supervision teil. Tätigkeitsbereiche sind neben der Arbeit mit gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern die Öffentlichkeits- und Präventionsarbeit, Geschäftsführung, Finanzierung, Organisation und Verwaltung.

Kurzchronik:

1977: Gründung des Vereins „Frauen helfen Frauen e.V.“ aus dem später der Verein „Frauenhaus e.V.“ hervor geht

1978: erste Forderungen nach finanzieller Unterstützung an die Stadt Göttingen sowie Suche nach einem geeigneten Haus

1980: erstmalige Beantragung eines Haushaltstitels bei der Stadt Göttingen seitens des Vereins „Frauenhaus e.V.“, Renovierung und Bezug des Frauenhauses in Göttingen

1999: Gründung des Vereins „Frauenhaus Göttingen – Zuflucht, Beratung und Information für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder e.V.“

2000: Übernahme des Frauenhauses durch neuen Trägerverein und Aufnahme der Arbeit nach neu erstelltem Konzept

2005: Gründung des "Förderverein Frauenhaus Göttingen e.V." mit dem Ziel, die Hilfe für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder zu fördern

Das Frauenhaus Göttingen steht in der Tradition der Frauenbewegung

 – insbesondere der Frauenhausbewegung – und ist von einem feministischen Selbstverständnis geprägt. Hierarchiefreiheit und Gleichberechtigung sind Grundsätze dieses Selbstverständnisses.

Unsere Gesellschaft ist eine patriarchale Gesellschaft, das heißt, es "herrscht" ein institutionalisierter ungleicher Status der Geschlechter. Systematisch werden gesellschaftliche Ressourcen, soziale Rollen und Chancen zur Selbstverwirklichung nach dem biologischen Geschlecht zugunsten des Mannes verteilt. In dieser Geschlechterhierarchie liegen die primären Ursachen der von Männern spezifisch gegen Frauen und Kinder gerichteten Gewalt.

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Foto: Kunstzirkus/ pixelio.de