La Maison des Femmes de Göttingen
La casa de acogida de Göttingen
Informieren Sie sich auf diesen Seiten über die Arbeit des Frauenhauses. Bei Fragen und persönlichem Beratungswunsch rufen Sie uns bitte an:
Wir danken unseren Unterstützerinnen und Unterstützern für ihre unterschiedlichsten Engagements.
Besondere namentliche Erwähnung finden Sie auf der Seite des Fördervereins.
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2009
1981 wurde der Internationale Tag NEIN zu Gewalt an Frauen! von lateinamerikanischen Frauenrechtlerinnen ausgerufen. Seitdem finden überall auf der Welt zahlreiche Aktivitäten und Aktionen statt, um an die vielfältige Art und Weise zu erinnern und aufzuzeigen, wie Frauen struktureller, sozialer, sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt sowie Geschlechterdiskriminierung ausgesetzt sind.
Zum 25.11.2009 bereitete die Theatergruppe vom Frauenhaus ein kleines Straßentheaterstück vor, das mehrmals aufgeführt würde.
Das Frauenhaus ist Teil des Frauenforums Göttingen, das zum 25.11.2009 eine Veranstaltungsreihe zum Thema zusammenstellte.
Frau – Krüppel – Feministin
Lesung mit Nazmiye Güçlü
Mittwoch, 05.11.2008 um 19.00 Uhr
Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Lange Geismarstr. 72-73, Raum 2 (Erdgeschoss)
Nazmiye Güçlü ist 1960 in Zeytinburnu, einem Stadtteil von Istanbul, geboren und aufgewachsen. Güçlü heißt stark. Nazmiye Güçlü ist eine starke Frau, sie ist Krüppel – wie sie sich selbst bezeichnet – und Feministin.
Sie veröffentlichte vor kurzem ein Buch, dessen Titel Aufsehen erregte: „araba aldim kadin oldum“ - „Ich kaufte ein Auto und wurde zur Frau“. Anekdotenhaft schildert sie ihr Leben mit unzähligen Diskriminierungen in der Türkei und lacht so herzlich darüber, dass es ansteckend ist, auch wenn das Lachen bei manchen Geschichten im Hals stecken bleibt. Durch die Ausstrahlung unendlicher Energie und mit ihrer Streitbarkeit regt sie zur Auseinandersetzung im Umgang mit Diskriminierung in unserer Gesellschaft an.
Die Autorin liest in ihrer Muttersprache Türkisch und wird von eine Dolmetscherin in die deutsche Sprache direkt übertragen.
Das Frauenhaus Göttingen zeigt - nach der erfolgreichen Präsentation von "Tabuzone" im Jahr 2003 - die Folgeausstellung: mit den Mitteln der Werbung gestaltete Plakate zum Thema Gewalt gegen Frauen, konzipiert vom Frauennotruf Trier. Namhafte Werbeagenturen haben sich zum Ziel gesetzt, mit den Plakaten Wege aus der Gewalt zu zeigen, die Täter zu ächten und die Opfer zum Widerstand zu ermutigen.
Am 13. November um 10:00 Uhr im Foyer der BBS Einbeck.
Wir laden Sie herzlich ein!
Der Präventionsrat und das Frauenbüro der Stadt Göttingen zeigen im Foyer des Neuen Rathauses die Ausstellung des Landeskriminalamtes Niedersachsen. Die Ausstellung beschreibt die verschiedenen Formen von Gewalt in Partnerschaft und Familie mit dem Schwerpunkt Prävention.
Im Rahmen der Kindschaftsrechtskampagne "Gewaltig groß werden" der Autonomen Frauenhäuser diskutierten 400 Fachkräfte verschiedener Disziplinen und Betroffene über den Entwurf des Gesetzes zur Reform des familiengerichtlichen Verfahrens (FGG-Ref.G.). Abschließende Forderungen des Kongresses finden Sie hier.
Zur laufenden bundesweiten Kampagne der autonomen Frauenhäuser "Gewaltig groß werden? - Kein Sorge- und Umgangsrecht für gewalttätige Männer!" organisiert das Frauenhaus Göttingen e.V. eine Veranstaltungsreihe zum Thema.
Samstag, 15.09.07
Bei einem Aktionstag auf der Documenta in Kassel stellen
Mädchen und Jungen aus zahlreichen Frauenhäusern
ihre Werke aus.
Montag, 17.09.07 - Freitag, 28.09.07
"... und da ist Mama ganz schnell in das Frauenhaus
gelaufen."
Eine Ausstellung von Kinderbildern aus dem Frauenhaus des
Landkreises Oldenburg ermöglicht einen Einblick in das kindliche Miterleben
häuslicher Gewalt. Angst, Entsetzen, Trauer und Wut, aber auch der Wunsch
nach Frieden und Erleichterung finden ihren Ausdruck in den Kinderbildern.
Gerne vereinbaren wir mit Interessierten professionelle Führungen durch die
Ausstellung.
Ausstellungseröffnung
Montag, den 17.09.07, um 18 Uhr
im Foyer des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Foyer Neues Rathaus
Mo - Do 8.00 - 20.00 Uhr
Fr 8.00 - 17.00 Uhr
Sa
8.00 - 12.00 Uhr
Im Bundeskabinett ist das Vorrang- und Beschleunigungsgebot bei Sorge- und
Umgangsrechtsregelungen bereits verabschiedet worden. Die Gesetzesreform
tritt in den nächsten Monaten in Kraft.
Mit dem Titel "Schnelle Lösung = Gute Lösung? Das beschleunigte Sorge- und
Umgangsrechtverfahren in der Praxis" diskutieren ExpertInnen verschiedener
Professionen im Forum über die Umsetzung der
Reformen in Göttingen.
TeilnehmerInnen des Forums sind u. a. Familienrichter Buck (Hannover), Familienrichterin Studenroth (Göttingen), Rechtsanwältin Gehardy (Göttingen), Frau Helming (Jugendamt Göttingen), Frau Hoffmann (Frauenhaus Göttingen).
Holbornsches Haus, Rote Straße 34
In einem Erzählcafé mit und für Frauen, schildern ehemalige Bewohnerinnen aus dem Frauenhaus ihre Erlebnisse rund um das Thema Sorge- und Umgangsrecht. Auch hier wird der Fokus auf dem kindlichen Miterleben der Gewalt sowie auf der Trennung vom gewalttätigen Vater liegen.
Holbornsches Haus, Rote Straße 34
Mit einer Theateraktion zum Alltag von Frauen machten die Schauspielerinnen des Theaterprojektes auf verschiedene Facetten des Alltags von Frauen aufmerksam. Durch die szenische Umsetzung wurde u.a. auf Themen wie die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männer, Alg II, Gewalt gegen Frauen und deren gesellschaftliche Konsequenzen eingegangen.
Ein Informationsstand des Frauenforums in der Göttinger Innenstadt bot Näheres zum Thema 8.März sowie die Möglichkeit, sich über Frauenarbeit in Göttingen zu informieren.
Der Film "China Blue" thematisierte die prekären Arbeitsverhältnisse von Arbeiterinnen in der chinesischen Textilindustrie.
Anschließend wurde der internationale Weltfrauentag mit einer Lila Lounge gefeiert.
Zahlreiche weitere Veranstaltungen fanden im Rahmen des Weltfrauentags 2007 in Göttingen statt. Näheres dazu auf der Homepage des Frauenforum Göttingen.
Gewaltig groß werden? - Kein Sorge- und Umgangsrecht für gewalttätige Männer!
Die Kampagne "Gewaltig groß werden" ist eine bundesweite Initiative der Autonomen Frauenhäuser.
Kampagnenplakate in den Göttinger Bussen sowie weitere Veranstaltungen werden in den kommenden Monaten auf das Problem der Sorge- und Umgangsrechtregelungen bei häuslicher Gewalt hinweisen. Das Frauenhaus Göttingen erhofft sich durch die Kampagne das Thema Sicherung des Kindeswohls bei häuslicher Gewalt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein intensiverer Austausch mit der Rechtssprechung in Familiensachen sowie mit den zuständigen Jugendämtern wird angestrebt.
Lateinamerikanische und karibische Feministinnen haben den 25. November erstmals 1981 als Gedenktag an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen ausgerufen. Das Datum geht zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabal, die in der Dominikanischen Republik am 25.11.1960 gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden.
Mit einem Informationsstand in der Fußgängerzone am 25.11. von 11 bis 16 Uhr bietet auch in diesem Jahr das Frauenforum Göttingen Informationen und Aktionen zum Thema "NEIN zu Gewalt gegen Frauen".
Der Spielfilm "Wie im Himmel" erzählt mitreißend und musikalisch von einer Frau, die sich Schritt für Schritt aus der Beziehung zu ihrem gewalttätigen Ehemann lösen kann. Am Donnerstag, 23.11.06, 19.30 Uhr im Kino Lumiere, Geismarlandstr.19, 37083 Göttingen.
Eine Dokumentation und Diskussion zum Thema "Gewaltig groß werden?" - Häusliche Gewalt und Umgangsrecht veranstaltet das Frauenhaus Göttingen im Rahmen der bundesweiten Kampagne Autonomer Frauenhäuser "Kein Sorge- und Umgangsrecht für gewalttätige Väter". 1998 trat in Deutschland das neue Kindschaftsrecht in Kraft, das die gemeinsame elterliche Sorge und das Recht auf Umgang als Regelfall festschreibt. Für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder bedeutet das, dass sie selbst nach einer Trennung häufig keinen wirksamen Schutz vor dem Täter erhalten, sondern - auch gegen ihren Willen - den Kontakt aufrecht erhalten müssen. Am Donnerstag, 30.11.2006, 19.30 Uhr, Holbornsches Haus, Rote Str.34, 37073 Göttingen.
Mit einem Jubiläumsfest am Freitag, 24.11.2006 im Bürgerhaus Stollwerck in Köln feiern die Autonomen Frauenhäuser ihr 30jähriges Jubiläum. Auf einer Podiumsveranstaltung mit dem Titel "Mehr als erwartet- oder weniger als erhofft?" resümieren Frauenhausgründerinnen drei frauenbewegte Jahrzehnte. Mehr zum Jubiläumsfest auf www.autonome-frauenhaeuser-zif.de.
Begleitet wird die Jubiläumsveranstaltung von der bundesweiten Fachtagung Autonomer Frauenhäuser zum Thema "Gewalt gegen Frauen im globalen Kontext". Tagungsort ist die Jugendherberge Köln-Riehl, An der Schanz 14, 50735 Köln. Die Teilnahme an folgenden Vorträge und Arbeitsgruppen ist öffentlich:
"Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens" - Ellen Diederich, 22.11.06, 14.30 Uhr
"Kriege und Gewalt gegen Frauen im Nahen und Mittleren Osten" - Nahid Jafarpour, 22.11.06, 16.30 Uhr
"Der Garten als Brücke zur Integration und die Rolle der Frau im Verein" - Najeha Abid, 23.11.06, 16.30 Uhr
"Flüchtlingsanerkennung und Abschiebeschutz für Frauen nach Gewalterfahrungen" - Prof. Dr. Dorothee Frings, 24.11.06, 9.30 Uhr
Das Theaterprojekt des Frauenhauses Göttingen hat Premiere: im Rahmen der Göttinger Weststadtrevue treten die Schauspielerinnen erstmals öffentlich auf! Premiere ist am 30. September 2006 um 20 Uhr in der musa, Hagenweg 2a. Weitere Vorstellungen am 4.10., 6.10., 7.10. und 8.10.2006, jeweils 20 Uhr. Kartenvorbestellungen unter 0551/ 64353 oder http://www.musa.de/htm/home1.htm
Am Sonntag, den 3. September 2006 starteten fast 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 4. Elliehäuser Wohltätigkeitslauf. Sie haben -unter anderem- zugunsten des Frauenhauses Göttingen geschwitzt. Vielen Dank für das sportliche Engagement zum guten Zweck!